Internationales Wirtschaftsrecht: Legal Opinion im Rahmen einer grenzüberschreitenden Konzernfinanzierung

Derartige Stellungnahmen sind fester Bestandteil der internationalen Transaktions- und Kapitalmarktpraxis: Die an der Finanzierung Beteiligten verlangen eine unabhängige anwaltliche Bestätigung der wesentlichen rechtlichen Verhältnisse der einbezogenen Konzerngesellschaften durch Berater der jeweiligen Jurisdiktion.

Die Stellungnahme bewertete die Verhältnisse der deutschen Gesellschaft über einen mehrjährigen Berichtszeitraum. Gegenstand der Prüfung waren insbesondere der gesellschaftsrechtliche Bestand einschließlich der Vertretungs-, Kapital- und Beteiligungsverhältnisse, die öffentlich-rechtliche Genehmigungslage des Produktionsstandorts einschließlich immissionsschutzrechtlicher Anforderungen und umweltrechtlicher Vorprüfungen, arbeits- und sozialversicherungsrechtliche sowie steuerliche Bescheinigungslagen, der Bestand gewerblicher Schutzrechte und Domains sowie die Register- und Verfahrenssituation der Gesellschaft.

Die Prüfung folgte dem Standard internationaler Opinion-Praxis: dokumentengestützte Verifikation anhand von Register-, Behörden- und Datenbankauszügen, fortlaufende Aktualisierung während des Transaktionszeitraums sowie ergänzende Bring-Down Opinions, mit denen die Bestätigungen auf den Vollzugszeitpunkt fortgeschrieben werden. Die Ergebnisse waren dabei so aufzubereiten, dass sie für internationale Transaktionsbeteiligte und deren Berater unmittelbar verwertbar sind.

Das Mandat steht beispielhaft für die wirtschaftsrechtliche Praxis von Dr. Jacob an der Schnittstelle von deutschem Gesellschafts-, Umwelt- und Arbeitsrecht zu den Anforderungen grenzüberschreitender Transaktionen — eine Praxis, die forensische Vertretung und gutachterliche Beratung verbindet und auf Mandate von Umfang und Bedeutung ausgerichtet ist.